Manchmal und Immer Wieder

Manchmal

“Es geht nicht um eine alte Liebe oder einen alten Freund. Es geht um das was uns umgibt, etwas Stetiges und die Antwort ist leicht. Das Leben. Zu oft verstecken wir uns hinter irgendwelchen falschen Maskeraden oder Bildern, haben Statisten zu Freunden ernannt. Aber das wirkliche Leben, all die ganze Wahrheit, das was wirklich dein ist, das ist echt und du kennst es. Jede Erinnerung, jeder Blick in den Spiegel nach einer schlimmen Nacht und jeder Wutausbruch gehören dazu. Darüber lachen wir viel zu selten. Holen wir es nach.
Denn das Leben ist nicht fair, aber schön. “

Manchmal und Immer Wieder

Immer wieder

Manchmal und immer, denke ich noch so bei mir.
Einfach aufstehen und das Tagewerk beginnen und Abends, nach guter Arbeit, nach neuen erreichten Zielen, neuer Hoffnung, in den Schlaf gleiten und darauf warten, dass es wieder Morgen wird.

Manchmal bleiben auch mir die Worte aus. Wenn der Kopf schmerzt und die Müdigkeit einen traurigen Höhepunkt erreicht. Die Gedanken fliegen immer weiter. Dann laufen die Bahnen in verschiedene Richtungen. Alles zerfließt an mir.

Manchmal weiß ich nicht was ich hier noch soll. Ich erinnere mich nicht mal daran wer ich bin. Nicht daran wo ich her komme, wo ich hin will. Ich habe das Gefühl alles gesehen, alles gelebt alles erlebt zu haben. Da bleibt nicht mehr viel übrig.

Ja, manchmal frag ich mich tatsächlich, wo ich herkomme und wohin ich geh.
Wo ist mein zu Haus? Wann bin ich am Ziel? Oder trage ich es in mir? Ist es in mir begraben? Bin ich der einzige der zählt?

Manchmal fließen Tränen, weil ich nicht weiter weiß und heiße Sehnsucht verlangsamt mein Denken. Sehnsucht nach gestern, nach morgen, nach Sicherheit.

Manchmal lache ich, weil es nicht zum Weinen reicht und hinterfrage nicht den Sinn. Doch sicher ist das alles nicht. Es fühlt sich falsch, merkwürdig und maskiert an.

Ja, manchmal frag ich mich, ob ich bei dir bin und du bei mir.
Wo ist die vergängliche alte Liebe? Der tiefe Abgrund? Deine Ängste? Und all das was in mir verschüttet ist? Meine Hände zittern, so lang ich denken kann. Das kommt davon, dass ich nicht möchte, dass uns etwas geschieht. Ich bin nervös.

Manchmal fehlt mir alles und ich will nichts.
Manchmal rufst du mich und ich antworte nicht.
Manchmal jag ich dich und du läufst nicht weg.
Und manchmal finden wir uns in einem alten Sturm.

Wir sind unzerstörbar,
Wir sind unzertrennbar,
Wir sind unfassbar,

Du bist echt, du bist mein Leben.

20.09.2011
Julian Alexander Post

Bild: Pixabay – MrTommy

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