Neues Jahr, gute Vorsätze

Neues Jahr, gute Vorsätze

Da ist schon wieder ein Jahr rum. Einfach so verflogen. Ach Herr je, diese abgedroschenen Floskeln kennen wir und lesen sie jedes Jahr aufs Neue. Und gleich kommt der Typ mit guten Vorsätzen an, damit sein persönliches Jahr 2016 ganz toll und garantiert anders wird, als all die Jahre davor.

Ja na klar!

In meiner Liste für 2016 geht es um Nachhaltigkeit, darum nicht einfach nur zu konsumieren und nicht zu wissen, was ich eigentlich auf diesem Planeten mache. Es ist so wichtig zu wissen was du isst, wo du bist und wie du dich stetig steigern kannst. Nicht einfach alles hinnehmen was passiert, nicht alles kaufen, was angeboten wird, und heraus zu finden, wie wir unseren Kindern und Freunden eine Welt für die Zukunft hinterlassen. Stück für Stück, dennoch stetig. Und wenn jeder einen kleinen Teil dazu beiträgt, wachsen wir friedlich.

Meine persönliche Liste mit guten Vorsätzen für das Jahr 2016

Das Schöne ist, jeder kann sich davon etwas abgucken und bei sich ergänzen.

  • gesünder Essen
  • kein Weizen essen
  • deutlich weniger Zucker
  • mehr Sport
  • mehr Reisen
  • weniger Facebook
  • meinen Bachelor
  • große Ziele für die Arbeit

Gesundes Essen

Ich habe vor etwa vier Jahren angefangen, mich deutlich bewusster zu ernähren. Es gibt nur sehr, sehr selten Fertiggerichte und Fleisch habe ich vom täglichen Essensplan gestrichen. Allerdings nicht komplett aus dem Essenssortiment geworfen. Hinzugekommen sind viel Gemüse, Obst, Nüsse und Sojaprodukte. Glaubt mir, damit lassen sich wunderbare Gerichte zaubern. Was möchte ich besser machen?

Ich möchte nur noch gutes Bio-Fleisch zu essen. Also wenn ich irgendwo in einem Restaurant bin oder mir bewusst denke: „Hey, jetzt möchte ich ein schönes Lachsfilet oder Steak essen.“ Das gleiche gilt für Eier und Milch. Geiz ist sicherlich geil, allerdings fügt billiges Fleisch den Tieren nicht nur erhebliche Qualen zu, sondern vergiften den eigenen Körper. Diese Tiere werden mit Hormonen und Medikamenten vollgepumpt, und wir essen es. Das gleiche gilt für Eier und Milchprodukte aus Massentierhaltung.

Eine Gemüsepfanne mit einem in Kokosöl angebratenem Stück Tofu ist deutlich gesünder als Nudeln mit Schweinefleisch. Der Punkt ist allerdings, bewusst zu essen. Zu wissen, dass nicht alles Billige gut ist. Es kann vom Denken her schon alleine nicht gesund sein.

Kein Weizen essen

Diesen Punkt habe ich bewusst nicht unter gesundes Essen gepackt, weil mir in den letzten Wochen bewusst geworden ist, dass Weizen nicht gut für mich ist. Weiße Brötchen und Toastbrot sind nicht das gesündeste Brot, das ist wieder nichts Neues. Allerdings gehören alle Weizen-Brotsorten oder Brötchen, egal ob sie „Vollkorn“ sind und dennoch 60% Weizen enthalten oder „Dinkel“ mit ebenso viel Weizen, zu Lebensmitteln, die unserem Körper nicht langfristig nicht guttun.
Weizen bläht auf. Das kann jeder einmal selber an sich testen. Verzichtet eine Woche lang auf alle Weizenprodukte. Keine Nudeln, keine Brötchen und auch kein Müsli mit Weizen. Euer Bauch wird flacher. Esst ihr nun wieder etwas mit Weizen, fühlt ihr euch sofort aufgebläht. Es kann sogar vorkommen, dass es fast schon schmerzt.

Kein Zucker mehr

Der nächste Punkt ist spannend und greift die Sache mit dem Verzicht auf Weizen auf. Ich möchte mehr darauf achten, dass Zucker nicht mein täglicher Begleiter wird. Esse ich keine Brötchen, hab ich schon mal keinen Zucker. In Kaffee und Tee verzichte ich darauf,ansonsten trinke nur Wasser ohne Kohlensäure.
Leider gibt es da noch diese tolle Cola und ganz wunderbare Süßigkeiten. Die Alternative lautet: Mate-Tee oder grünen Tee statt Cola und anstatt Süßigkeiten mal eine Avocado-Creme oder Nüsse zu essen.

Mehr Sport

Der Klassiker, oder? Nein im Ernst. Ich möchte endlich den Halb-Marathon schaffen und im Sommer mehr mit dem Rad unterwegs sein. Für meinen Körper mehr fahren und um mich von A nach B zu bewegen. Dadurch bin ich unabhängig von Verkehr und Öffentlichen Verkehrsmitteln.
Und wenn das Wetter es nicht so zu lässt, möchte ich wieder häufiger ins Fitness-Studio. Das ist zwar nicht dass wunderschönste der Welt, aber es bringt Punkt genaues Training. Bewege ich mehr, bin ich im Büro ebenfalls fitter, wacher und habe über den Tag verteilt bessere und kreativere Ideen.

Neues Jahr, gute Vorsätze

Neues Jahr, gute Vorsätze

Mehr Reisen

Etwas, dass mir sehr am Herzen liegt und in den letzten Jahren praktisch nicht vorhanden war. Ich liebe es zu reisen. Egal ob zu Fuß, dem Rad, dem Zug oder mit dem Flugzeug. Unsere Welt ist so schön, überall gibt es etwas zu entdecken. Die Fremde kann herrlich sein, Neugierde wecken und selber Gast zu sein, kann einem die Augen öffnen.
Für meine diesjährigen Reisen habe ich mir extra einen Deuter Reiserucksack zugelegt. Ein wirklich feiner 55+10 Liter Bagpacker. Bequemer kannst du dein Gepäck nicht über große Distanz auf dem Rücken transportieren.
Dieses Jahr ist Deutschland dran. Ich würde das Rhein-Main gebiet gerne besser kennen lernen, ebenso die Nord- und Ostsee. Mal sehen, wo mich meine Reisen hin verschlagen werden, zum Glück bin ich nicht alleine unterwegs. 😉

Weniger Facebook

Wisst ihr eigentlich wie viel Zeit Facebook und andere soziale Medien einem täglich rauben? Bei mir sind es zwischen ein und zwei Stunden. Dabei ist das Zeit, die ich lieber mit einem wirklich spannenden Artikel, einem guten Buch oder etwas Ruhe verbringen könnte. Und mit Ruhe meine ich nicht Fernsehen, sondern wirklich Ruhe. Den Gedanken freien Lauf lassen. Und wenn es nur darum geht, mir genau diese Worte hier auszudenken.

Es ist mir jetzt in den Weihnachtsferien aufgefallen. Ich hatte mein Smartphone nicht häufig in der Hand, aber wenn, dann habe ich das Internet eingeschaltet und war bei Facebook. Wenn ich diese Zeit jedes Mal nutzen würde und nur einen Satz schreiben würde, hätte ich nach einem Jahr ein kleines Buch zusammen. WIeviel Sinn so ein auseinander gefleddertes in Stücken geschriebenes Buch ergibt, steht auf einem ganz anderem Blatt. Oder liegt genau darin die Kunst?

Und wenn ich in der Bahn oder dem Bus sitze, sollte es wieder wichtiger werden Musik zu hören, einem Hörbuch zu lauschen, ein echtes Buch zu lesen oder den Gedanken zu folgen.
Und ganz trivial nebenher gesprochen: Die Facebook und Messenger-App verbrauchen etwa 20 % Akku. Andere Apps starten langsamer. Das ganze Smartphone fühlt sich träge an. Was hilft da? Genau, deinstallieren! Und kein Grund, Facebook für immer lebwohl zu sagen. Ich brauche es nur nicht in meiner Freizeit.

Meinen Bachelor

Wenige, aber wichtige Worte für ein großes Ziel: 2016 werde ich meinen Bachelor in Journalismus und PR machen. Und hey, ich bin erst im siebten Semester, habe nebenher geholfen eine Online-Marketing-Agentur zu gründen und Contunda kann sich von Jahr zu Jahr besser sehen lassen.

Große Ziele für die Arbeit

Das Jahr 2015 war das beste Jahr für Contunda. Daran möchten wir natürlich anknüpfen. Gleichzeitig möchte ich ein paar weitere Ziele angehen und neue Projekte umsetzen. Pläne haben wir schon, die Technik steht, fehlt nur noch die Zeit. Aber das bekommen wir auch noch hin.
Ihr dürft gespannt sein.

Vorsätze für ein Jahr

Wie gut, dass ich eher leichte Dinge habe, die ich umsetzen möchte. Ich brauche nicht mit dem Rauchen aufzuhören oder einen Berg zu besteigen. Egal was dieses Jahr bringt, ich freue mich darauf und genau das ist die Hauptsache. Denn wenn es keinen Spaß bringt, etwas mit Frust oder Druck angegangen wird, ist es meist im Vorfeld zum Scheitern verdammt.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch!

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!

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